Schöne Haare - auch im Winter

von Marie-Luise Weber

HIER UNSERE WINTER-HAARPFLEGE-TIPPS

Sanftes Shampoo

Die Heizungsluft entzieht den Haaren Feuchtigkeit, sie werden mit der Zeit trocken. Benutzen Sie deshalb ein Shampoo mit milden Inhaltsstoffen und einem niedrigen PH-Wert und Shampoos die mit Öl angereichert sind oder ein Befeuchtungsmittel wie z.B. Panthenol beinhaltet. Um eine weitere Austrocknung des Haares zu vermeiden, achten Sie bei der Verwendung dieser Produkte darauf, dass dieses in erster Linie auf der Kopfhaut einmassiert wird, da sich besonders in diesem Bereich abgestorbene Hautschuppen, Talg und Schweiß ablagern.

Wasserqualität

Im Winter werden die Haare schnell durch die Kälte stumpf und verlieren ihren Glanz. Darum solltest Du Deine Haare nach dem Einschäumen ganz einfach mit einem Liter stillem Mineralwasser spülen. Mineralwasser enthält im Gegensatz zum Leitungswasser keinen Kalk der die Haare stumpf macht. Das ist genau das Richtige für Dein pflegebedürftiges Haar.

Kein heißes Wasser

Durch das Waschen der Haare mit zu heißem Wasser, wird die Schuppenschicht der Haare geöffnet und dem Haar wird Fett entzogen. Dadurch verliert das Haar schnell seinen Glanz. Wasche im Winter Deine Haare deshalb besser nur mit lauwarmen Wasser, um diesen Effekt zu vermeiden. Das gilt auch für den Trocknungsprozess. Lass Deine Haare ca bei mittlerer Föhnhitze trocknen, dies schont die Haarpracht.

Pflegende Haarkur

Wenn Deine Haare trocken und spröde sind, hilft eins richtig gut- eine pflegende Haarkur. Je nach Haarkur wird die vorgegebene Menge im Haar verteilt. Meist genügt eine walnussgroße Portion, wobei dies auf der Packung steht. Die Menge richtet sich unter anderem nach der Haarlänge und seiner Beschaffenheit. Bei dicken oder sehr langen Haaren muss man etwas mehr von der Haarkur verwenden. Nachdem man diese auf die Haare aufgetragen hat, wird sie sehr gründlich verteilt. Möchte man Haarkuren richtig anwenden, muss man einiges beachten. Während des Verteilens der Haarkuren massiert man diese richtig ein. Das wirkt zugleich als Kopfmassage und regt die Durchblutung der Kopfhaut mit an, denn viele Haarkuren enthalten zusätzliche Wirkstoffe für eine gesunde Kopfhaut.

Pflege richtig einwirken lassen

Wenn Du Deine Haare während der Einwirkzeit der Haarkur in ein feuchtwarmes Handtuch einwickelst, wird die Wirkung der Haarkur erhöht. Die Wirkstoffe dringen durch die Wärme tiefer in die Haare ein und können diese so besser pflegen. Verwende außerdem ein Leave-In-Spray für das Haar, welches es mit zusätzlicher Feuchtigkeit versorgt. Verzichte eventuell auf das Glätten mit einem Eisen und lass das Haar in seiner ursprünglichen Form.

Haare nicht so oft nass machen

Im Winter solltest Du Dein Haus nicht mit Nassen oder angefeuchteten Haare verlassen. Die Haare frieren dadurch ein und können brechen. Geht im Winter also wirklich nur nach draußen wenn eure Haare vollständig trocken sind. Außerdem muss das Haar im Winter viel seltener mit Shampoo gewaschen werden.

Kein Trockenrubbeln der Haare

Rubbele niemals Deine Haare trocken, ansonsten wird die empfindliche Schuppenschicht aufgerauht und die Haare werden stumpf. Drücke die Längen stattdessen besser sanft mit einem weichen Handtuch aus.

Bitte nicht kämmen vor dem Föhnen

Viele Frauen machen den Fehler und kämmen ihre Haare schon bevor diese überhaupt trocken sind. Das ist allerdings falsch. Durch das Kämmen der nassen Haare werden diese stark strapaziert. Besser ist es also, die Haare vor dem ersten Kämmen trocken zu föhnen.

Bitte richtig föhnen

Fönen solltest Du in der Regel so selten wie möglich. Wenn doch solltest Du darauf achten, das Haar nie zu heiß zu föhnen, einen Abstand von ca. 20cm zwischen Fön und Haar einzuhalten, sowie vorher unbedingt ein Hitzeschutzspray auftragen, vor allem vor dem Verwenden von Glätteisen und Lockenstab. Ansonsten trocknet die Kopfhaut schnell aus, die Haare verlieren an Feuchtigkeit und werden schneller spröde.

Trockene Spitzen

Die empfindlichen Haarspitzen gehen durch das ständige Reiben am Wollpulli und am Schal schnell kaputt. Reibe Deine Spitzen daher regelmäßig mit etwas Olivenöl ein und lasse sie öfter beim Friseur nachschneiden. Dadurch wirken die Spitzen weniger struppig und wieder deutlich gesünder.

Aufgeladene Haare

Da die Haare im Winter unter trockener Raumluft und Kälte leiden stehen sie Ihnen oft buchstäblich zu Berge. Dagegen helfen Conditioner oder ein Leave-in-Spray mit feuchtigkeitsspendenden Substanzen wie Sheabutter, Glycerin, Panthenol oder Seiden-Proteinen. Außerdem kann auch ein sogenannter Ionen-Föhn durch ein spezielles Elektrofeld die Aufladung des Haars im Vorfeld verhindern. Eine Bürste mit Goldauflage hilft ebenfalls. Achtung: Kämme oder bürste Dein Haar nicht sofort, wenn Du von der Kälte in einen warmen Raum kommst.

Hilfe gegen plattes Haar

Mützen sind im Winter nicht nur trendy, sie wärmen außerdem den Kopf. Doch leider lassen Sie den Ansatz schnell platt wirken. Um dem vorzubeugen, verwende zum Waschen und Pflegen eine Serie, die extra für feines Haar konzipiert wurde. Für zusätzlich lang anhaltenden Stand am Ansatz sorgen Produkte wie Schaumfestiger oder auch Styling-Sprays. Diese kräftigen das einzelne Haar und lassen den gesamten Schopf so voluminöser aussehen. Diese Produkte gehören ausschließlich dahin, wo das Haar Volumen braucht. Also am Ansatz und nicht den Spitzen.

Haarbruch vorbeugen

Gerade Wollmützen und Schals im Winter sind für unsere Haare nicht gut geeignet. Durch die ständige Reibung auf unserem Kopf brechen die Haare leichter. Da man im Winter aber nicht unbedingt auf Mützen verzichten möchte dem Haar aber trotzdem etwas gutes tun möchte sollte man unter der Mütze ein Satin oder Seidentuch tragen. Das schützt perfekt vor der Kälte und vor der Wolle.

Euer Haare & Schönheit Team

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